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Chemnitzer FC wird zum Botschafter der Kampagne „Die Stadt bin ich“

Verein und Stadt geben Kooperation zum Saisonauftakt bekannt – OB informiert zum Stadionumbau: Südtribüne wird zum ersten Heimspiel geöffnet

Der Chemnitzer FC wird Botschafter seiner Stadt: Die Spieler werden zum Saisonauftakt am Wochenende im Trikot mit dem Logo der aktuellen Kommunikationskampagne „Die Stadt bin ich“ auflaufen. Verein und Stadt haben diese Kooperation heute während der Pressekonferenz zum Saisonauftakt 2014/15 bekannt gegeben.

„Wir verstehen uns als Botschafter für Chemnitz – auf und neben dem Platz“, sagt CFC-Präsident Dr. Mathias Hänel. „Keine Sportart schafft soviel Medienpräsenz wie Fußball und ein Profiverein ist natürlich ein Aushängeschild für die Stadt. Außerdem können wir damit etwas zurückgeben für das Engagement der Stadt beim Stadionbau.“

„Auch die Mannschaft und das Trainerteam identifizieren sich mit der Stadt Chemnitz und sind aus diesem Grund gerne Botschafter der städtische Kampagne „Die Stadt bin ich“. Insbesondere die vielen neuen Spieler haben sich schnell in Chemnitz eingelebt und empfinden die Stadt als lebensfroh und lebendig. Genau diesen Eindruck teile ich persönlich. Wir wollen nicht nur auf dem Platz begeistern, sondern auch die Menschen für Chemnitz begeistern“, sagt Stephan Beutel, Sportdirektor des Chemnitzer FC.

„Ich freue mich über das Engagement des CFC. Wie viel Emotion Fußball auslöst, konnten wir eindrucksvoll erleben. Und um Gefühl, vor allem Lebensgefühl, geht es auch in unserer Kampagne“, so Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig. „Wir wollen junge Leute für Chemnitz begeistern und zugleich den Blick dafür schärfen, was unsere Stadt ausmacht. Sport ist da ein wesentlicher Faktor. Und der CFC lebt damit, was Kern der Kampagne ist: Wir brauchen Menschen, die etwas bewegen wollen und das nach außen tragen.“

Der CFC wird so lange im Botschafter-Dress auflaufen, bis ein neuer Trikotsponsor regulär den Platz einnimmt. Der Verein räumt diese Möglichkeit ein, um damit die Kampagne „Die Stadt bin ich“ ohne finanzielle Gegenleistung der Stadt zu unterstützen.

Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig informierte zudem über den aktuellen Stand beim Stadionbau: „Ich hoffe, dass Fans, Spieler und Verein in dieser besonderen Saison zusammenhalten. Es ist eine logistische Herausforderung, den laufenden Spielbetrieb, den Bauablauf und die Anforderungen des DFB immer wieder aufs Neue unter einen Hut zu bringen. Wie es vorangeht, wird mindestens alle zwei Wochen bei den Heimspielen zu besichtigen sein.“

Und so sieht es derzeit aus: Die Südtribüne ist soweit fertig, dass der mittlere Block zu den ersten beiden Heimspielen am 2. bzw. 5. August genutzt werden kann. Die Pflasterarbeiten an der Promenade sind nahezu abgeschlossen. Derzeit werden die Sanitäranlagen und Kioske gebaut. Anfang August werden auch die Vorbereitungen für das Dach der Südtribüne getroffen. Die Fachwerkträger werden gesetzt, um Ende September das Dach aufnehmen zu können. Stück für Stück erhält dann jede Tribüne nach entsprechender Fertigstellung sein Dach, so dass die Fans bald nicht mehr im Regen stehen. Zum Pokalspiel am 15. August soll die neue Südtribüne, wenn alles nach Plan läuft, komplett geöffnet sein.

Parallel werden derzeit die Balken und Stützen der Nordtribüne fertig gestellt, die Tribünenplatten werden in den nächsten Tagen und Wochen errichtet. Danach erfolgen die Schlosserarbeiten.

Die Osttribüne – also die Gegengerade – wird danach schrittweise zurück gebaut und ebenfalls neu errichtet, bevor im Herbst nach der Öffnung der Nordtribüne parallel auch der Umbau der Haupttribüne beginnen wird.

Stichwort Stadion
Der Umbau des Stadions an der Gellertstraße soll bei laufendem Spielbetrieb und mit einem Budget von maximal 25 Mio. Euro erfolgen. Geplant ist eine moderne Arena mit 15.000 Plätzen, davon ca. 9000 Sitz- und 6000 Stehplätze einschließlich eines Familienblocks und barrierefreien Plätzen. Bauherrin ist die Stadt Chemnitz. Mehr Informationen unter www.chemnitz.de/stadion.

5 1 24. Juli 2014 gepostet am

1 Kommentar

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  • Nelly 28. Juli 2014 - 8:03 Antworten

    Ich finde die Übergangslösung zum Trikotsponsoring sehr gut.

    Wenn man jedoch erreichen möchte, dass überregional über den Club und die Stadt in den Medien und auch dann in Privathaushalten gesprochen wird bzw. diskutiert wird, dann muss man Aufmerksamkeit erregen und einzigartig sein, provozieren bzw. etwas NEUES zeigen.

    Mit dem Aufdruck des „Nischels“ auf der CFC-Brust wäre dies sicher! Eine unheimliche Marketingaktion!
    Der momentane Slogan kann auch irgendwo klein gedruckt erscheinen.

    Jedoch der „Nischel“ fällt richtig auf. Buchstaben und Logos hat jeder andere Verein auf der Brust. Nach Umfragen im Umfeld „wen hat der BVB auf der Brust“ habe ich wenig genaue Antworten bekommen… und die Leute schauen Sportschau und Champions League…
    Normale Werbung hat es schwer in der übersättigten Landschaft.
    Als Fortuna Düsseldorf außergewöhnlich die „Toten Hosen“ auf der Brust hatte, wusste das jeder!

    Bitte schnell ändern und damit Erfolg ernten!